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Aussaat und Anzucht


Auch wenn der Kauf von kleinen Tomatenpflanzen (bitte aus der Gärtnerei, dort werden die Pflanzen im Gegensatz zum Baumarkt fachmännisch aufgezogen) deutlich einfacher und unproblematischer ist, macht es durchaus Sinn selbst zu säen. Viele seltene Tomatensorten sind nur als Saatgut erhältlich.

Tomaten säen - Bio - Urban Gardening

Säen

Tomaten selbst säen und aufziehen

Die erforderliche Keimtemperatur für Tomaten beträgt ca. 22 Grad, unterscheidet sich aber je nach Sorte leicht. Wichtig ist spezielle Aussaaterde, ihre Struktur ist viel feiner. Das erlaubt den gekeimten Samen schnell Wurzeln zu bilden und das Substrat zu durchsetzen. Es darf kein Wasserstau entstehen, die verwendeten Töpfe sollten Löcher haben. Am Besten deckt man die Töpfen mit Plastikfolie ab, um für gleichmäßige Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Die Samen werden nur leicht mit Erde bedeckt, maximal 2mm. Es ist sehr wichtig, dass das Substrat dauerhaft feucht ist, es sollte aber auch nicht zu nass sein. Sobald die Samen keimen, ist ein sonniger Platz optimal, die Keimtemperatur ist dann nicht mehr erforderlich. Regelmäßiges Besprühen oder Gießen der Tomaten ist in dieser Zeit unabläßlich.

Pikieren

Tomaten säen - Bio - Urban Gardening

Sind die Keimlinge dann etwas gewachsen, haben neben den Keim- auch erste Laubblätter ausgebildet, werden sie in spezielle Pikiererde (oder ein eigenes, feines, nicht zu nährstoffreiches Gemisch) umgepflanzt.


Beim Pikieren sollte man sehr vorsichtig vorgehen, um die jungen Pflanzen nicht zu verletzen.


Die Sämlinge werden tiefstmöglich in die vorbereitete Pikiererde eingepflanzt, bis zu den unteren Blättern. Ein Pikierstab ist hierzu sehr nützlich, mit ihm kann das Pflanzloch in der Pikiererde entsprechend vorbereitet und - nach dem Einsetzen der jungen Pflanze - vorsichtig verschlossen werden.